Einmal
ein Traber - immer ein Traber ... aber anders!
Was macht ein Trabrennpferd nach der Rennkarriere, wenn es
zu alt wird für den aktiven Rennsport, oder wenn es nicht genügend
Motivation oder Talent zum Siegen mitbringt? Es beginnt - sozusagen
auf dem zweiten Bildungsweg - eine Umschulung zum Freizeitpferd!
Der Traber
ist als Rennpferd auf sportliche Höchstleistungen trainiert,
muss also zu Beginn seiner neuen "Lehrzeit" abtrainiert
werden und zur Ruhe kommen. Diese Zeit kann der Freizeitreiter
für Boden- und Longenarbeit nutzen. Beide Trainingsvarianten
festigen die Beziehung zwischen Mensch und Pferd, schaffen
Vertrauen und vor allem die notwendigen körperlichen Voraussetzungen
für den Einsatz als Reitpferd. Der Traber muss in erster
Linie seine Muskulatur umstrukturieren, d. h. Rücken und Hinterhand
müssen zum Reiten anders trainiert werden als für den Rennsport.
Diese Grundvoraussetzungen sollte man möglichst unter fachkundiger
Anleitung schulen.
Als Freizeitpferd
ist der Traber freundlich, charakterstark und vielseitig einsetzbar.
Er geht sicher im Gelände,
ist bei entsprechender Ausbildung in der Reitbahn ein verlässlicher
Partner und wird auch gerne als Distanz- und Wanderreitpferd
genutzt. Bei der Entscheidung für einen Traber als Freizeitpartner
sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, dass dieses Pferd
schon einen "Beruf" gelernt hat und jetzt vieles im Training
neu und anders ist.
|