Verein der Traberfreunde e.V. |
Berühmte
Trabrennpferde:
Greyhound - der dreifache Weltrekordtraber! Der
mächtige Traber Greyhound wurde 1932 in Kentucky geboren.
Als Fohlen und Jährling war er schlaksig, dann wuchs er schnell,
so dass er als Zweijähriger bereits über 1.60 cm Stockmass hatte.
Auf der Auktion wechselte er für nur 800 Dollar den Besitzer, da
die Kaufwilligen sich offensichtlich von seiner unfertigen Statur ablenken
liessen und seine gute Abstammung übersahen. Aber das Aussehen kann
bekanntlich täuschen. Er
wurde ein hervorragendes Rennpferd. Greyhound hatte das gewaltige Raummass
von fast 7 Metern im Trab, verfügte über einen großartigen
Speed und den Mut und Kampfgeist, den ein Rennpferd benötigt. Dabei
war er unproblematisch im Umgang und konnte im Speed auf über 40
kmh beschleunigen. Da er fast immer mit einem Geldpreis, meist sogar als
Sieger in den Stall zurück kehrte, wurde er schnell zum absoluten
Publikumsliebling. Die Rennen in Front zu beginnen und dann keinen mehr
vorbei zu lassen, wurde sein Markenzeichen. Als er 1940 nach sieben Rennjahren
in den Ruhestand ging, hatte er viele Rekorde gebrochen und das über
alle Distanzen; von der klassischen Meile bis zur Langstrecke. Nach Beendigung der Rennkarriere wurde er von seinem Besitzer Colonel Baker zu einigen Ausstellungen gebracht. Später konnten Besucher ihn auf seinem Heimatgestüt "Baker Farm" besuchen. Hier genoss er in einer geräumigen Box, von den Besuchern durch eine Glasscheibe getrennt, als umhegter und gepflegter Rentner sein Dasein. Als er im Februar 1965 im Alter von 33 Jahren starb wurde der Pferdefriedhof auf Baker Farm seine letzte Ruhestätte. Viele Rennsportexperten hielten ihn für das beste Trabrennpferd aller Zeiten. |
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