Kleines
Traber ABC - Teil 1
Ampel
Ein
wichtiges Signal, um den Betrieb auf einer Trabrennbahn während
der Veranstaltung zu regeln. "Rotes Licht" = Parade in fünf
Minuten. "Gelbes Licht" = Parade in drei Minuten. "Gelbes
Blinklicht" = Parade in einer Minute. "Grünes Licht"
= Start zur Parade, "Grünes Licht aus" = Start in einer
Minute.
Außenseiter
Wer den wettet, beweist besonders viel Mut - oder aber außergewöhnlichen
Sachverstand. Bei einem Sieg des Außenseiters ist an den Auszahlungskassen
meist wenig Betrieb, denn diesem Pferd wurden vom wettenden Publikum
nur sehr wenig Chancen eingeräumt, darum gibt es bei Außenseitersiegen
auch immer besonders hohe Quoten.
Autostart
Die übliche Art, ein Rennen zu starten. 400 Meter vor der Startmarke
versammeln die Fahrer ihre Pferde hinter den Flügeln des Startwagens,
welcher bis zur Startmarke auf Renntempo beschleunigt, um dann an der
"grünen Marke" das Rennen "freizugeben". Bis
zu zehn Pferde finden hinter den Flügeln Platz. Sind mehr als zehn
Pferde am Ablauf, müssen die anderen aus der zweiten Startreihe
abgehen.
Bahnlänge
Auf den Trabrennbahnen gibt es unterschiedliche Bahnlängen, diese
wird immer bestimmt vom Oval der Rennbahn, z.B. 800 Meter.. Üblich
sind z.B. Rennstrecken von 1609 m (Meilendistanz), 2100 m oder längere
Strecken. Die Rennen führen dann über entsprechend viele Runden,
um die Renndistanz zu erreichen.
Bänderstart
Wenn Pferde unterschiedlicher Gewinnklassen gegeneinander laufen gibt
es zur Wahrung der Chancengleichheit Zulagen. Bei dieser Startart werden
Gummibänder über die Bahn gespannt, wobei die Pferde mit geringerer
Gewinnsumme weiter vorn, die Gewinnreicheren weiter hinten starten.
Champion
ist derjenige Fahrer, der am Ende einer Saison die meisten Siege erzielt
hat. Unumschränkter Champion der Bundesrepublik ist seit Jahren
Heinz Wewering - zu erkennen am "Goldenen Helm".
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