Verein der Traberfreunde e.V.

 

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Trabfahren in DeutschlandZwei Traber vor einem Hochradwagen
... ein bisschen Geschichte ...

In Deutschland wurde das erste Trabfahren nach amerikanischem Muster 1867 in München abgehalten. Die deutschen Traber waren anfänglich noch eher landwirtschaftlich genutzte Wagenpferde.

Norddeutsche Landwirte und Gewerbetreibende waren es, die ihre Pferde um Preise und um die Wette fahren wollten und deshalb den Hamburger Traber-Club gründeten. Die Wiege des deutschen Trabrennsports stand also in Hamburg.

Am 31. Mai 1874 wurden zur Volksbelustigung die ersten Trabrennen auf einer 1700 Meter langen Bahn in Groß-Jüthorn abgehalten. Die Klasse der Pferde, meist besonders gängige Holsteiner und Oldenburger, war mäßig.

War der äußere Rahmen auch primitiv, so verlief das Programm doch keineswegs eintönig. Es bestand aus Ein- und Zweispännerfahren, Trabreiten und Ponyfahren. Da nur eine begrenzte Anzahl von Pferden zur Verfügung stand, wurden die meisten zweimal am Tag ins Rennen geschickt.

Die Sportgemeinde wuchs dennoch immer mehr, zumal importierte Pferde aus Rußland und Amerika Furore machten. Die Entwicklung des Trabrennsports konnte auch nicht durch zwei Weltkriege mit wechselnden Regierungen und ihren entsprechenden Einschränkungen aufgehalten werden.

In der heutigen Zeit sind die Rennpreise in sportlichen Großereignissen auf sechsstellige Summen angewachsen, die in den Rennen erzielten Rekordmarken wären vor hundert Jahren nicht denkbar gewesen und die Zucht der erlesenen Rennpferde ist wissenschaftlich orientiert.

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